Andreas Graf

Herzlichen Dank an alle treuen und neuen Unterstützenden: 9’138 Stimmen (8.8 %) im     2. Wahlgang  Wahlflyer der Regierungsratswahlen im Kanton St.Gallen 2016

wir bleiben am Ball –  auch ohne Sitz ! :-)

Menschen für Menschen

E H R L I C H    U N A B H Ä N G I G    A U F R I C H T I G

 

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Wer ich bin

  • Betriebs-, Konzern- und Finanzcontroller
  • dipl. Marketing Manager NDS HF
  • Unternehmer und Grafiker

In jungen Jahren habe ich die Ausbildung für Biologisch Dynamischen Landbau besucht, im Ausland Sprachen und Kulturen kennen gelernt und für unser Land Dienst geleistet.

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Sie erreichen mich brieflich
Steinacherwiesen 512, 9323 Steinach SG
oder per  Mail

MEINE GRUNDHALTUNG

Ich vertrete alle engagierten Menschen im Kanton St.Gallen. Weil ich parteifrei bin, kann ich den Gesamtüberblick bewahren und vorurteilslos ausgewogene Lösungsansätze für die Herausforderungen unserer Zeit erarbeiten. Im Wissen, dass ich sie nicht alleine umsetzen kann, suche ich die Zusammenarbeit mit jenen Menschen und Gruppierungen die im Interesse unseres Volkes und schönen Landes eine gesunde Wirtschaft, gleiches Recht für Alle und eine menschenorientierte Bildung wollen und dafür entsprechend gestalten und handeln.

Bedenken Sie auch, dass die Zeit in der wir leben eine Folge der Geschichte ist, in der sich Ideen und Strömungen wiederholen. Weil es in allen Epochen Menschen gab, die sozial und nachhaltig dachten sowie handelten und sich ihrer Verantwortung bewusst waren, gibt es uns heute noch. Die sehr schönen Errungenschaften in Technik, Kunst und Wissenschaft die unseren heutigen Wohlstand prägen, sind das Resultat der Arbeit vieler Generationen. Können, Wissen und Erfahrung wurden immer wieder weitergegeben. So wie wir, haben auch unsere nachfolgenden Generationen ein Recht auf eine gesunde Welt, Freude am Leben und Vertrauen in die Zukunft. Deshalb sollten wir unserer Erde Sorge tragen, alle Arten und Lebewesen lieben und schützen, das Wasser, die Luft und die Erde rein halten. Wir müssen dies nicht nur für unsere Kinder und Enkel tun, sondern auch für uns selbst. Wenn wir aber weiterhin nur aus Trägheit, falscher Zufriedenheit und Kurzsichtigkeit damit fortfahren, unsere wertvollen Rohstoffe zu verschwenden, und die Chance jetzt in erneuerbare Energien zu investieren sowie Kreislaufwirtschaften zu etablieren, zerstören wir nicht nur unsere Lebensräume sondern auch uns selbst. Achten wir unser Recht, achten wir es für unsere Nachfahren. Lasst uns heute schon in unsere Zukunft investieren.

Mein Beitrag:  “”Wenn wir es wollen…..” sagte auch Anton Gunzinger (Kraftwerk Schweiz)”. Ich nutze Sonnenenergie, pflege einen Biogarten mit Artenvielfalt, kaufe möglichst bei Bauern in der Umgebung ein, fahre mit dem Fahrrad zur Arbeit, nutze ÖV, brauche Regenwasser und …….  Wenn viele Menschen und auch Sie an ihrem kleinen Ort das Mögliche tun, ist die Wirkung riesig gross.

Interviews:

 

W I R  M E N S C H E N  I N  D E R  S C H W E I Z 

Bildung    Wirtschaft   Recht
Die Grundlagen unserer Gesellschaft

Bildung
Gute Bildung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ist ein Ausdruck unserer Kultur und findet ihre gesunde Entwicklung in die Zukunft von innen heraus.”

Wie es das Wort Bildung sagt, denn in ihm finden wir den Begriff “Bild”, befassen wir uns mit dem Gestalten, in Form bringen und Weiterentwickeln von Menschen. Menschen und vor allem Kinder formen sich selber und wir geben ihnen die Gelegenheit dazu. Als Lehrperson , Eltern und Mitmenschen geben wir ihnen Vertrauen in uns, dadurch können wir ihnen Vor-Bilder sein. Als Vorbilder dürfen wir unseren Schülern darbieten was sie brauchen um zu lernen und sich zu formen. Ein Grundprinzip allen Lebens auf dieser Erde ist die Vielfalt. Auch dann, wenn wir Menschen einteilen, ihnen Charaktereigenschaften, Intelligenzen und spezifische Talente und Fähigkeiten zuordnen, ist doch jeder Einzelne von uns “einzigartig”. Diese Einzigartigkeit eines jeden Menschen ergibt die Vielfalt an Persönlichkeiten in dieser Welt. Vielfalt ist ein Grundprinzip allen Lebens auf dieser Erde. Im Sinne dieser Vielfalt steht jeder Mensch in seiner persönlichen Entwicklung an seinem individuellen Ort. An diesen individuellen Orten müssen wir also die Menschen abholen, wenn wir ihnen eine Bildung schenken wollen an der sie persönlich wachsen und sich weiterentwickeln können. Bei einem Stück Holz ist das Formen natürlich einfacher, wir sägen, hobeln, schnitzen das Sichtbare…die Oberfläche. Bei Menschen ist das sehr viel schwieriger. Um Kinder zum Erwachsensein zu führen, Erwachsene weiterzubilden, Ihnen Anvertraute zu begleiten, brauchen Sie Menschenkenntnis, um ihren Charakter zu erkennen, ihre Reaktionen zu durchschauen und ihre Fähigkeiten zu sehen wie zu fördern. Eine gute Bildung orientiert sich an diesen Grundlagen, sie orientiert sich an den Menschen und kennt ihre gesunde Entwicklung. Auf dieser Basis sollen unsere Schulen Methodik, Didaktik und Inhalt entwickeln und zur rechten Zeit zur Anwendung bringen. Schulen müssen für Kinder und Menschen da sein und nicht die Kinder für die Schulen.

Die Interessen von Wirtschaftszweigen, leistungsorientierten Verbänden und politisch motivierten Organisationen dürfen nicht vor die Interessen der Kinder und ihrer natürlichen Entwicklung gestellt werden und in die Lehrpläne einfliessen. Standardisierung und Homogenisierung der Massen und haben daher mit Menschenbildung nichts zu tun . Bildungstheoretiker und Ideologen ohne jegliche langjährige Erfahrung in der Arbeit mit den Kindern, von welchen Hochschulen und Instituten sie auch immer stammen, haben in der Bildungsentwicklung nichts zu suchen. Politiker, die über keinerlei Können, Erfahrung und Kennen im Umgang mit Schülern jeden Alters haben, eignen sich ebenfalls nicht um die Bildung und unsere Schulen tragfähig in die Zukunft zu führen.

Deshalb müssen unsere Schulen und unsere Bildung in erster Linie von Lehrkräften mit Eigenverantwortung, hohem Fachwissen, Können und Erfahrung getragen und gestaltet werden, in Zusammenarbeit mit praxisorientierten Pädagogen, Künstlern, Handwerkern, Berufsleuten aus allen Branchen, Denkern und Wissenschaftlern. Im aller edelsten und höchsten Sinne sollen und dürfen Lehrkräfte auch Künstler sein. Denn ihre Arbeit gehört nebst der Erziehung und Führung der Eltern zu den Grundlagen unserer Kultur, unseres Rechts und unserer Wirtschaft und somit unserer ganzen Gesellschaft. In diesem Sinne sind Schulen eine Vorbereitung für das Leben und müssen für das Leben da sein. Unser Leben bedeutet aber in erster Linie Familie, soziales füreinander Dasein, berufliche Tüchtigkeit, dann aber auch wirtschaftlich verantwortungsbewusstes Handeln und Pflege des Rechts. In diesem Sinne unterstütze ich eine Bildung mit Kopf, Herz und Hand für ein gesundes und ausgewogenes Denken, Fühlen und Handeln.

Wirtschaft
“Füreinander und Miteinander, die Stärkeren helfen den Schwächeren, jeder Mensch an seinem rechten Platz”

So wie wir bilden und Bildung verstehen, so wie wir Recht verstehen und Recht leben, werden wir auch unser wirtschaftliches Handeln charakterisieren. Die Aufgabe der Wirtschaft muss es sein, die Gesellschaft mit Lebensmitteln, Gütern und Diensten zu versorgen sowie die dafür benötigten Rohstoffe und Energien zu beschaffen. Sie trägt den wesentlichsten Teil zu unserem materiellen Wohlstand bei. Ursprünglich läge der Zweck des Geldes darin, den Handel zu vereinfachen, auszuweiten und zu beschleunigen. Leider hat die Wirtschaft in unserer Gesellschaft heute ein Stellung eingenommen, die weit über den ihr vernunftgemäss zugedachten Zweck hinaus geht. Auch das Geld hat heute ein Mass der Entartung erreicht, welche der Wirtschaft und Gesellschaft in absehbarer Zeit kein Glück mehr bringen wird, sofern es uns nicht schon heute mehr schadet als nützt. Wirtschaft und Geld sind in weiten Teilen zu einem Instrument der Machtausweitung, Machtsteigerung und Egoverwirklichung geworden.

Recht
“Dein Recht ist jenes Recht, das Du Allen gewährst”

Wir leben heute in einer leistungsorientierten Gesellschaft. Sie fordert von uns Menschen primär spezifische Intelligenzen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, um erfolgreich bestehen zu können. Wenn Sie zu den Glücklichen und sogar zu Gewinnern in unserer Kultur gehören, so ist es sicher das Resultat Ihres starken Willens und grossen Einsatzes für Ihre Sache. Dafür gebührt Ihnen Anerkennung und Lob, weil Ihr persönlicher Erfolg auch Anderen einen Nutzen bringt. Doch kamen wir Menschen noch nie mit gleichen Chancen zur Welt, weil die Erfolgskriterien vorwiegend von der Wirtschaft bestimmt und somit an dem erbrachten finanziellen Gewinn gemessen werde. Unsere wirtschaftsorientierte Gesellschaft und Kultur bevorzugt somit gewisse Neigungen und andere nicht. Sie dürfen es also auch als ein Glück betrachten, dass Sie mit Eigenschaften in diese Welt kamen, die Ihre Chancen erfolgreich zu sein wesentlich verbessern. Es wird deshalb klar, dass nicht nur Sie Ihres eigenen Glückes Schmid sind. Auf dem Weg zum Erfolg bedenken und vergessen Sie auch nicht, dass tagtäglich unbekannte Menschen dafür sorgten oder sorgen, dass Lebensmittel wachsen können, dass Sie komfortabel wohnen dürfen, dass Sie abends eine warme Stube vorfinden, Wasser und Strom haben, den Weg zur Arbeit sicher stellen, Ihren Müll entsorgt und Sie pflegt wenn Sie Hilfe benötigen. Wir alle könnten ohne Mitmenschen auf dieser Erde nicht überleben, keinen Tag. Wir sind auf alle unsere Mitmenschen angewiesen, die Starken und die Schwachen, die Schnellen und die Langsamen, die Wachenden und die Schlafenden, die Grossen und die Kleinen. Wenn Sie als Gewinner in dieser Gesellschaft dastehen, so ist das also nicht einfach nur Ihr eigenes Verdienst, viel eher ist die Sonnenseite des Lebens ein Geschenk. Nur ein Drittel ihres Erfolgs ist die Folge ihrer Leistung, der zweite Drittel ist auf das günstige Umfeld oder die günstigen Umstände zurückzuführen und der letzte Drittel schenkt Ihnen das Glück. Stehen Sie als Gewinner in dieser Gesellschaft da, stehen sie durch das Zusammenwirken der Arbeit aller Menschen in ihren Systemen dort. Einerseits ist geteiltes Leid halbes Leid und andererseits führt geteiltes Glück zu vervielfachtem Glück. Deshalb dürfen Sie einen Teil Ihres Glückes Jenen geben die es nicht haben. Sie dürfen das natürliche Recht eines jeden Menschen nach Anerkennung, Würde und Wertschätzung in unserer Gesellschaft fördern und unterstützen, denn als Stärkerer können sie das. Die Schwächeren in unserer Welt gilt es zu fördern, sodass sie frei und unabhängig Ihren steinigen Lebensweg begehen können. In diesem Sinne gebührt jedem Menschen das gleiche Recht, damit eines jeden Menschen Weg ein Besserer werden kann.

Wenn Sie zu jenen Menschen in unserer Gesellschaft gehören, die Hilfe und Unterstützung von der Allgemeinheit erhalten und sie Ihnen auch von fürsorglichen Menschen ganz direkt gegeben wird, dann ist das hier zwar Ihr Recht, Sie dürfen es aber trotzdem und ebenfalls als ein besonderes Geschenk betrachten. In vielen menschlichen Kulturen und Gruppierungen dieser Welt ist das nicht selbstverständlich und Ihr Leben ist ihnen kein müder Fünfer wert. Es macht ihnen keinen Unterschied ob sie heute leben oder morgen schon sterben. Umso mehr sollten sie verantwortungsbewusst mit Ihrer Gesundheit und Ihrem Leben umgehen, es pflegen und ergreifen. Das ist die Voraussetzung um auch respektvoll die Hilfe Deiner Mitmenschen und der Gesellschaft in der Du lebst entgegen zu nehmen. Auch sie haben Ihre Wertschätzung verdient. Es ist Ihr Recht und Ihre Pflicht zugleich.

Bedenken Sie auch, dass die Zeit in der wir leben eine Folge der Geschichte ist. Weil in allen Zeiten die Menschen soziale Wesen waren und sich ihrer Verantwortung bewusst waren gibt es uns heute noch. Die sehr schönen Errungenschaften in Technik, Kunst und Wissenschaft die unseren Wohlstand heute prägen sind ein Resultat der Arbeit vieler Generationen. Können, Wissen und Erfahrung wurden immer wieder weitergegeben. So wie wir, haben auch unsere nachfolgenden Generationen ein Recht auf eine gesunde Welt, Freude am Leben und Vertrauen in die Zukunft. Deshalb sollten wir unserer Erde Sorge tragen, alle Arten und Lebewesen lieben und schützen, das Wasser, die Luft und die Erde rein halten. Wir täten das nicht nur für unsere Kinder und Enkel, sondern auch für uns. Wenn wir aber weiterhin nur aus Trägheit, Zufriedenheit und Kurzsichtigkeit damit fortfahren, Rohstoffe zu verschwenden, nicht erneuerbare Energien zu verpuffen und Lebensräume zerstören, missachten wir das Recht unserer Nachfahren und verwirken es folglich für uns selbst.

Eigentlich würden diese Überlegungen schon reichen um ein rechtschaffener Mensch zu sein. Sie könnten zu sich auch sagen “Was Ich selber nicht erleiden will, das tue ich auch Anderen nicht an”. In der Vergangenheit und auch heute noch bauen wir Menschen Systeme die Fehler haben und uns zu Verhalten zwingen, die kein Glück bringen und der Gesellschaft schaden. Leider haben wir auch zulassen müssen, dass bis heute derart riesige Rechtssysteme und Gesetzeswerke gebaut wurden die kaum mehr zu überblicken und richtig schwer zu verstehen sind. Sie haben Recht studiert und glauben das nicht? In unserer Gesellschaft ist bald Alles nur noch vorgeschrieben, obligatorisch oder verboten. Sind wir noch freie Menschen oder sind wir schon längstens zu Sklaven unseres Konsums und unserer Bedürfnisse geworden? Sind die Regelwerke in denen wir leben noch für uns da oder wir schon lange für sie?

POSITION ZU AKTUELLEN THEMEN UNSERER ZEIT

Flüchtlinge und Migration

Wenn Sie heute mit einer Massenkarambulage auf der Autobahn konfrontiert sind, dann fragen Sie nicht zuerst nach den Schuldigen, klären ab wer ein Recht auf Hilfe hat und ob die Finanzierung der Ambulanz und Chirurgie gesichert sei und nehmen es in Kauf, dass zwischenzeitlich die Menschen an ihren Verletzungen sterben. Richtigerweise sorgen Sie sich zuerst um die Verletzten und Opfer, denn sie sind nicht einfach nur Autofahrer, sondern Menschen die unsere Hilfe benötigen. Genau so verhält es sich im Umgang mit den Flüchlingsströmen die durch strategische Kriege und Armut in schauerlicher Weise von Grossmächten bewusst in Gang gesetzt werden.

So kommen also nicht einfach Flüchtlinge zu uns, sondern es kommen Menschen zu uns. Sie fliehen aus ihrer Heimat aus welchen Gründen auch immer. Ob die Ursachen wirtschaftlicher, sozialer, politischer oder gar böswilliger Natur sind, spielt in der Notsituation der Menschen vorerst gar keine Rolle. Deshalb befiehlt uns die Menschlichkeit, diesen Menschen zuerst unsere Hilfe anzubieten.

Jenen Organisationen, Ämtern und Unternehmungen, welche heute die 5 Milliarden Bundesgelder für ihr Flüchtlingswesen nehmen, muss ich aber zu bedenken geben, dass es im Volk Grenzen der Toleranz gibt. Und ob sie sich mit dieser Toleranz anfreunden oder nicht, spielt auch vorerst keine Rolle, sie ist einfach eine Realität. Genau so, wie wir die Flüchtlingsströme als Resultat der reellen Katastrophen vor Ort nicht sofort stoppen können, ist auch die Intoleranz gegenüber Fremden bei uns das Resultat einer sozialen inneren Kriese mit langer Vorgeschichte. Wir lösen sie nicht von heute auf morgen. Wer sich aber der Realität nicht stellen will, sollte sich später nicht über sein eigenes Unglück wundern. Was bedeutet das für unseren Umgang mit unseren Flüchtlingen? Menschen, auch wenn sie Flüchtlinge sind, brauchen irgendwann ein Zuhause, eine Arbeit, Freunde, eine Geborgenheit in unserer Kultur und einen Glauben an die Zukunft. Das zu erreichen ist eine grosse Herausforderung, braucht viel Geduld und viel Akzeptanz von allen Seiten, vor allem die Akzeptanz des Volkes und die Akzeptanz jener, die in unserem Lande mit Flüchtlingen in Durchgangsheimen ihren Lohn verdienen. Ihren Lohn erhalten sie vom Steuerzahler, und der erzeugt sein Einkommen bekanntlich in der Realwirtschaft, dort wo ihn die Realität des Wettbewerbes trifft. Es wird also klar, dass wir nicht 1 Milliarde Menschen aus der ganzen Welt, die zu Recht ein besseres Leben suchen, bei uns aufnehmen können, auch nicht 15 Millionen auf ganz Europa verteilt. Aber auch jene Kreise in unserer Gesellschaft, welche die Schliessung der Grenzen propagieren, Flüchtlinge gleich wieder ausschaffen wollen, werden spätestens dann, wenn sie vor der Spaltung der Gesellschaft stehen erwachen und merken, welchen Kräften sie gedient haben. Wir sind zwar nicht in der EU, aber ein Teil von Europa, und wir sollten deshalb klugerweise diese Probleme auch zusammen mit unseren Nachbarn angehen. Grundsätzlich gilt aber immer, die Ursachen und Urheber solch schwerwiegender Kriesen zu kennen, die Hintergründe und ihre Absichten zu durchschauen, um dort mit den Lösungen anzusetzen. Schurken, Lügner und Mörder in Regierungen, ihre Förderer und Mentoren gehören aus der Gesellschaft entfernt und vor Gericht gestellt. Sie haben die der Gesellschaft verursachten Kosten zu bezahlen und die Schäden und das Leid wieder zu kompensieren. So es gelänge, wieder tragfähige Staatsstrukturen aufzubauen, wäre eine spätere Rückkehr der Flüchtlinge in ihre Heimat denkbar, wenn ein Aufbau des Lebens dort wieder möglich ist und wir ihnen dabei helfen könnten. Denn tun wir das nicht, sind sie bald wieder bei uns.

Die Beobachtungen in den vergangenen Wochen haben gezeigt, dass mit der Wanderung der Flüchtlinge nach Europa auch Kriegsverbrecher, IS-Kämpfer, Wirtschaftsflüchtlinge, Agenten und organisierte Banden und Schläfer aller Art den Weg zu uns finden. Die Situation ist nicht harmlos sondern ernst zu nehmen. Wir müssen alles daran setzen solche Trittbrettfahrer abzuweisen, denn nur so behalten wir die Kraft, den Raum und die Akzeptanz, die echten vom Krieg versehrten Menschen und Familien mit ihren Kindern bei uns aufzunehmen, sie zu pflegen und ihnen wieder eine Zuversicht zu geben.

Position: Kurzfristig dort helfen wo uns die Menschlichkeit die Hilfe befiehlt. Mittelfristig den Menschen die Pflege zukommen lassen, die sie als Menschen verdienen. Langfristig als souveräner und kultivierter Staat, zusammen mit Verbündeten der internationalen Gemeinschaft, die Urheber, Verbrecher und Völkermörder vor Gericht ziehen und die Missstände beseitigen. Wir haben den Einfluss und die Kraft dazu. Die Flüchtlinge können dann mit den Erfahrungen die sie bei uns gemacht haben, allenfalls nach Abklärung und Eignung wieder in ihre Heimatländer zurückkehren um dort mitzuhelfen, ihre Kultur, ihren Staat und ihr Leben wieder aufzubauen.

Hinweis: Die gegenwärtigen humanitären Katastrophen sind die Folge von Kriegen um Rohstoffe, natürliche Ressourcen und Energieträgern wie Erdöl, Erdgas, Uranium und Kohle. Das führt uns zum nächsten Thema.

Energie und Rohstoffe

Unsere Gesellschaft hat sich in eine nie dagewesene Abhängigkeit von Energien aller Art gebracht. Ich glaube, ich müsste es hier nicht weiter ausführen und fasse mich kurz. Wenn die Zufuhr von Öl und Gas versiegt oder durch einen Krieg verhindert wird, steht unsere Wirtschaft still und nach einer gewissen kürzeren Zeit ginge unsere Gesellschaft zu Grunde. Warum? Die Supermärkte leeren sich bald, die Industrie steht still, die Landwirtschaft produziert nicht mehr, die Menschen frieren im Winter und die Leute fahren nicht mehr an die Arbeit. Unsere Zivilisation gerät vom Überfluss ins Verhungern. Alleine das Zuwarten und die mangelnden Anstrengungen in naher Zukunft, vollständig von fossilen Energien zu erneuerbaren Energien zu kommen führt unsere Kultur in den Untergang. Ein Umbau unserer Wirtschaft dauert indes mindestens 25 Jahre. Wir hätten schon lange mit aller Kraft damit beginnen sollen.

Noch schrecklicher ist der Umstand, dass unserer Gesellschaft buchstäblich durch das Kippen des Elektroschalters das Leben ausgehaucht werden könnte. Ohne elektrischen Strom bricht bei uns innert einer Woche das nackte Chaos aus. Keine Nahrung gelangt in die Märkte. Industrie, Versorgung, Gewerbe und Wirtschaft stehen vollständig still. Internet, Telefonie, Landwirtschaft und das gesamte öffentliche Leben stehen still. Auch die wichtigsten Funktionen im Haushalt wie Wasserversorgung, Heizung, Kochen, Licht, Waschen, Radio und Fernsehen funktionieren nicht mehr. Unsere Gesellschaft würde sich in kurzer Zeit auf ein kleines Häufchen reduzieren und bräuchte Jahrzehnte um nur wenigstens den Komfort des finstersten Mittelalters wieder zu erreichen.

Ich will mit diesen Ausführungen nicht etwa Angst machen, sondern lediglich das Bewusstsein für unsere Errungenschaften schärfen. Wie zerbrechlich unsere Systeme heute sind sollte differenziert beurteilt werden. Nicht jedes Horrorszenario muss eintreten. Einige Risiken möchte ich trotzdem aufzeigen. A) Die Welt von heute hängt am Netz, also am World Wide Web. Nur Wenige beherrschen es und Viele versuchen es zu hacken. B) Der Hauptanteil der Energieversorgung wird von wenigen Grosskraftwerken besorgt aber Viele hängen davon ab. C) Rohstoffe sowie Oel und Gas werden mit Hochtechnologien über grosse Distanzen zu uns geführt und von wenigen Konzernen beherrscht.

Aus diesen drei Tatsachen müssen wir uns fragen, ob uns eine derartige Konzentration der Macht und des Einflusses auf unsere Gesellschaft Glück bringen wird. Ich kenne kein Beispiel in der Geschichte, wo menschliche Kulturen mit solchen Abhängigkeiten lange überlebten.

Position:

  1. Regionale Kreislaufwirtschaften aufbauen und die lebenswichtigen Elemente der Gesellschaft von globalen Steuerungsmechanismen loslösen und eigenständig funktionstüchtig machen.
  2. Die Energiegrundversorgung der Wirtschaft und der Haushalte mit regionalen erneuerbaren Energien ergänzen und ausbauen. Wind, Sonne und Erdwärme haben ein grosses Potential auch wenn sie keine Vollversorgung über das ganze Jahr erbringen können.
  3. Lowtech-Lösungen umsetzen, denn Jeder kann sie anwenden. Viele kleine Kraftwerke in den Regionen breit abgestützt, machen unabhängig und unbestechbar.

Auf diese Weise können die Grosskraftwerke weitergeführt werden und tragen so ihren unverzichtbaren Nutzen zum Ganzen bei. Sollten sie ausfallen, bräche das öffentliche Leben nicht gleich zusammen und wir überstünden eine gewisse Zeit des Verzichtes.

Nicht erneuerbare Energien wie Öl, Gas, Kohle und Kernenergie haben keine Zukunft und führen zwangsläufig zum Niedergang jener Gesellschaften die von ihnen abhängig sind. Mit diesen Rohstoffen ist deshalb äusserst vorsichtig, bewusst und sparsam umzugehen, denn sie haben durchaus ihren Wert.

Landesverteidigung

Sein Land, seine Kultur und seinen Wohlstand zu verteidigen, heisst schon seit vielen Jahren nicht mehr, mit einem Instrument der Zerstörung oder des Tötens auf den Feind einzuwirken. Der Weg zur Feindschaft ist lang und jener zum Frieden wäre kurz. Die Feindschaft und Entzweiung ist aber in unseren Kulturkreisen breit abgestützt und weit verbreitet. Konkurrenz in der Wirtschaft, Kapitalmacht, Wissenschaft, Erkenntnis, Informationen, Fähigkeiten, Fertigkeiten, Vermögen, Besitz, Eigentum und sogar die Luft, das Wasser, die Erde und unsere Nahrung verwenden wir heute um uns über unseren Nächsten und unsere Mitmenschen zu erheben und sie zu beherrschen. Wohin wird uns der Krieg Alle gegen Alle, Frau gegen Mann, Krank gegen Gesund, Reich gegen Arm, Gescheit gegen Dumm, Intelligent gegen Schwachsinnig, Schnell gegen Langsam, Einflussreich gegen Machtlos, Gewalttätigkeit gegen Friedfertigkeit, Gross gegen Klein, Stärke gegen Schwäche und Diktatur gegen Freiheit am Ende führen? Wir müssen täglich lernen und daran arbeiten, die Kräfte, Absichten, ihre Wirkungen und Folgen im Ansatz zu erkennen und entsprechend mit gutem Willen handeln. Wir müssen täglich weise lenken in weiser Voraussicht, sonst ist die Katastrophe die Folge, und das hätte die Menschheit nicht zum ersten mal erlebt. Ist sie aber da, hält nur noch Klugheit den Schaden in Grenzen.

Position:

  1. Alles für den Frieden tun. Erkennet die Vorgänge und Absichten, wehret den Anfängen und handelt in weiser Voraussicht. Haltet Euch aus fremden Konflikten fern und tuet nur was hilft den Streit zu lösen.
  2. National und Kantonal eine starke und einsatzfähige Verteidigung von Volk, Land, Direkter Demokratie, Freiheit und Souveränität sicherstellen. Die dafür notwendigen Mittel und Organisation auf dem ganzen Volk breit abstützen. Sie bestehen aus Logistik, Informationsbeschaffung, Pflege, Infrastruktur, Spezialeinheiten, bewaffnetem und unbewaffnetem Widerstand, den Gegner durch Infiltration gezielt handlungsunfähig machen bis hin zum gezielten Töten. Dem Überwachungsstaat, der Datenbeschaffung durch Geheimdienste, der Entmündigung der Menschen und der Bevormundung durch den Beamtenstaat ist entschieden entgegen zu treten. Den Grossmächten im Westen und Osten muss die Mittelmacht Europa zum Ausgleich hinzu gestellt werden.
  3. Wenn Frieden geschlossen wird müssen wir darauf achten, dass es auch wirklich ein Friede ist und die Bedingungen nicht auf dem direktesten Weg in den nächsten Krieg führen. Unterlegene dürfen nicht zu den Verlierern gemacht werden und Überlegene nicht zu den Gewinnern. Vermeide es, jene Kräfte zu fördern, die aus dem nächsten Krieg die noch grösseren Vorteile ziehen und noch mächtiger werden.

Verkehr

Privatverkehr und die Freiheit, jederzeit ein Fahrzeug zu benutzen um damit an einen beliebigen Ort seiner Wahl zu gelangen, ist ein hohes Gut und bringt viel Komfort. Es ist für uns Menschen sogar angebracht, dass wir diese Freiheit haben. Wir nutzen aber heute diese Bewegungsfreiheit in hohem Masse unvernünftig und steigern damit noch die Ineffizienz unserer Fortbewegungsmittel. Die tägliche, immer gleiche Fahrt zur Arbeit und wieder nach Hause liesse sich durch Direktbusse, Bahnen und Fahrdienste für Park + Ride und an die Haltestellen in den Stosszeiten viel besser bewältigen und bräuchten wesentlich weniger Platz auf den Strassen. Einen Fahrer der 80 kg wiegt in einem Fahrzeug das 1,5 t wiegt, mit einem Motor der einen Wirkungsgrad von maximal 30 % hat, von A nach B zu bringen, ist wirklich das Ineffizienteste was wir uns heute vorstellen können. Der Antrieb mit Benzin, Diesel und Gas hat keine Zukunft und wird schon in naher Zukunft nicht mehr möglich sein. Die Kriege und Machtkämpfe um eben diese nicht erneuerbaren Rohstoffe Öl und Gas kosten unsere Gesellschaften gigantische Summen Geld, viel menschliches Leid und grosse Verluste an Naturgebieten. Eine Loslösung von diesen Abhängigkeiten ist die Voraussetzung für den Fortbestand unserer Zivilisation. Es liegt in unserer Verantwortung unseren Niedergang zu verhindern. Zusätzliche Autobahnfahrspuren vermindern die Staus in keiner Weise sondern machen sie lediglich breiter um was sie kürzer wurden. Zudem fördern sie nur die bis anhin unvernünftige Verwendung von privaten Fahrzeugen und verhindern somit eine nachhaltige Veränderung. Das Schweizer Volk hat zudem die Eidg. Vorlage FABI, Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur gut geheissen. Also packen wir es an, damit uns die Bewegungsfreiheit auf den Strassen, den Schienen und zu Fuss erhalten bleibt. Die Staus und Wartezeiten kosten unsere Volkwirtschaft Milliarden und beeinflussen somit die Wettbewerbsfähigkeit in negativer Weise. Unsere wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit ist aber ein entscheidender Faktor unseres Wohlstandes und unserer Lebensqualität.

Position: Zuerst müssen und können wir Verkehr vermeiden, dann umlagern auf ÖV und soweit technisch möglich energieeffizient gestalten. Das bedeutet, Bus, Bahn und öffentlichen Verkehr bedürfnisgerecht ausbauen. Fahrgemeinschaften bilden, Arbeitsbeginn morgens und abends zeitlich ausdehnen um Spitzen zu brechen, Wohnen wo gearbeitet wird, Büro zu Hause und Videokonferenzen. Die Antriebstechnologien für Fahrzeuge aller Art müssen wir auf eine neue Basis stellen. Wohnzonen, Gewerbe- und Industriezonen müssen zusammengerückt und zusammengelegt werden. Wir müssen mit besseren Baugesetzen die verbauten Flächen besser nutzen, aufstocken und intelligentere Siedlungsräume schaffen.

Recht

In der Schweiz kommen immer noch jene zum Recht, die genügend Geld haben um sich einen Anwalt leisten zu können. Das ist nicht gut, denn das Recht steht allen Bürgern zu.

Die Unregelmässigkeiten bei der Beschaffung von Verwaltungssoftware im Kanton St.Gallen zeigen, dass sogar der Staat sich nicht mehr an das Recht hält. Diese Vorgänge lassen den Schluss zu, dass in unseren Verwaltungen in Gemeinden, Kantonen und Bund schon seit längerer Zeit Vetternwirtschaft und Günstlingswirtschaft herrschen könnte. Es bleibt zu hoffen, dass unser Rechtsstaat mit seinen Richtern noch unbestechlich ist und die Machenschaften ans Tageslicht kommen. Das Volk und der Steuerzahler hätten es verdient zu erfahren, wer sich an den Steuergeldern ungerechtfertigt bereichert.

Kernprobleme in der Wirtschaft

Unsere Wirtschaft ist eine Folge von vergangenen Kriegen und Konflikten in dieser Welt, und Kriege sind immer und ausnahmslos eine Fortsetzung von nicht auf dem Verhandlungswege erreichten wirtschaftlichen Machtpositionen. Kriege hinterlassen heute gigantische Schäden an menschlichen Kulturen, Ökosystemen und führen in der Folge oft zum vollständigen Niedergang und Vertreibung ganzer Völker. Die Kriege sind überwiegend eine Folge unserer Ethik und Wertvorstellungen. Wenn kranke Systeme sich erhalten wollen, werden sie oft durch schlechtes Verhalten wie Geschwüre immer grösser, aber sie werden durch Gutes Tun immer kleiner und der Gesamtorganismus Gesellschaft am Ende sogar wieder gesund. Einige Beispiele für das bessere Verständnis:

       Gute Handlung für das Leben                              Schlecht für die Wirtschaft

  • Wenn Menschen wenig konsumieren                      sinkt die Auslastung der Kapazitäten

Wer wenig Bedürfnisse hat konsumiert weniger und ist dadurch ein glücklicherer Mensch als solche die viel konsumieren, denn sie rennen immer ihren Konsumgütern nach statt sich im Leben um Kunst, Wissen und Bildung zu kümmern. Das hat aber zur Folge, dass die Industrien weniger produzieren müssen und die Leute dort weniger arbeiten. Das wäre doch die grosse Chance, denn nun würden wir viel langlebigere Güter herstellen, und somit viel weniger Rohstoffe benötigen, deren Beschaffung uns heute so viel Leid bringt.

  • Wenn Produkte länger halten                                    leiden Absatz und Umsatz

Aber das wäre doch gut. Wir kauften nur noch Neues, wenn es wirklich technologisch besser ist und nicht weil ihre Lebensdauer künstlich verkürzt wurde, nur damit davon mehr in noch grösseren Fabriken produziert werden kann. Wir hätten mehr Zeit um nützliche Dienste für unsere Mitmenschen zu leisten oder würden wieder mehr Qualität statt Quantität in die Welt setzen.

  • Wenn Produkte preisgünstiger werden                   werden Margen und Gewinn kleiner

Wenn Produkte effizienter hergestellt werden, werden sie günstiger und mehr Menschen können sie sich leisten. Damit sie aber nicht verschwendet werden, müssten sie wieder besser, schöner und langlebiger gemacht werden, sodass sie länger gebraucht werden und nicht nach kurzer Zeit wieder weggeworfen werden. Auch die Gewinne, sofern es diese in einer brüderlichen Wirtschaft überhaupt braucht, würden wertvoller.

  • Wenn Rohstoffpreise steigen                                     steigen die Kosten und Konsum sinkt

Ja, aber billige Rohstoffe führen zu Verschwendung. Wenn die Kosten steigen und der Konsum sinkt, sinken auch die Gewinne und daran erfreut sich kein Aktionär und Investor. Dann wird rationalisiert und automatisiert, die Leute entlassen, denn die Preise lassen sich wegen der Konkurrenz selten erhöhen, es sei denn Sie hätten ein Monopolprodukt. Wenig Konsum ist aber für jede Wirtschaft westlicher Prägung schlecht. Warum kann aber die Wirtschaft einer Gesellschaft nicht einfach weniger gross sein? Weil die Wirtschaft in unserer Gesellschaft eine viel zu wichtige Rolle spielt. Sie ist übermächtig geworden und bestimmt heute unser ganzes Leben. Muss das sein? Geht es denn nicht anders?

  • Wenn Flüchtlingsprobleme gelöst                            die Firmen im Sozialgeschäft schliessen

Sogar mit der Not anderer Menschen wird heute Geld und Profit gemacht. Wäre eine Fürsorge welche die Bedürftigen wieder in die Freiheit entlässt, damit sie ihr Leben wieder ergreifen und selbständig führen könnten nicht besser, statt sie von der staatlichen Hilfe abhängig zu machen.  Natürlich brauchen auch alle Menschen die im Sozialbereich tätig sind zu Recht ihren Job. Denn von der Arbeit leben wir schliesslich Alle.

  • Wenn Atomkraftwerke abgestellt                             die Atomwirtschaft verliert ihre Jobs

Es ist wirklich zum Verzweifeln. Wir produzieren Atommüll und jede Menge andere Abfälle, stellen Kriegsgerät in rauen Mengen her, verschleissen Lebensräume ohne Ende, holzen Urwälder gnadenlos nieder, zerstören Land und Völker und viele Menschen behalten so ihren Job und Konzerne machen ihren Profit und werden immer grösser. Bringt das wirklich Glück?

  • Wenn Menschen gesund leben                                 die Pharmamultis werden wieder klein

Stellt Euch vor, wir würden unsere Gesundheit fördern und wüssten auch noch wie, statt dass wir Krankheit behandeln. Und stellt Euch weiter vor, wir hätten auch noch Erfolg damit. 80% unserer Krankheiten sind nicht nötig und wir könnten sie sogar vermeiden. Ich meine damit nicht sie zu unterdrücken oder nur ihre Symptome zu bekämpfen, sondern ich meine wirklich, dass sie gar nicht entstehen würden, wenn wir täten was wir heute schon wissen und können. Können Sie sich vorstellen, welche Folgen das hätte?

      Schlechte Handlung                                                 Gut für die Wirtschaft

  • Wenn Ihr Ego eine gute Idee patentiert                    Profit und Gewinn steigen
  • Bei Marktbeherrschung mit Produkt                         Wenige werden immer reicher
  • Marktabsprachen gelingen                                         Mitbewerber sterben aus
  • Wenn Mitarbeiter wenig verdienen                           Gewinn für das Unternehmen

Mit diesen Beispielen wird klar, dass unser Wirtschaftssystem und unsere Werthaltungen in ihren Grundlagen krank sind. Wenn Gutes schlecht ist und Schlechtes gut, dann ist Vieles falsch, und zwar systemisch. Deshalb kann noch lange in diesem System herumgebastelt und herumkorrigiert werden, es wird nicht besser sondern immer schlechter. Es gibt wirklich Systeme, die können nur zugrunde gehen, und Neues muss entstehen. Solches ist in der Menschheitsgeschichte ja schon oft geschehen. Der heutige Kampf in der Wirtschaft um Marktbeherrschung, Reichtum, Gewinn und öffentliches Ansehen treibt die Marktteilnehmer zu immer kriminelleren Machenschaften. VW mit ihrer absichtlichen Täuschung ihrer Kunden über manipulierte technische Angaben, in Konsumprodukten ist nicht drin was auf der Packung steht, Pharmawirkstoffe beseitigen nur Symptome und ihre Nebenwirkungen sind noch gefährlicher, Mail und Phone gehören nicht zu Deiner Privatsphäre und aus fast jeder Notlage und jedem Problem wird heute ein Geschäft gemacht anstatt eine Lösung zu suchen. Der Weg ist immer der Gleiche: Zuerst wird Dir die Wahrheit vorenthalten, dann wirst du absichtlich getäuscht und angelogen, dann bestohlen (Wenn nicht drin ist was versprochen wird, ist das doch Nehmen ohne Gegenleistung, und das ist doch Diebstahl!) und am Ende landest Du auf den Schlachtfeldern der Kriege der Mächtigen dieser Welt. Sie glauben es nicht? Ja ich weiss, bei uns ist Alles in Ordnung!

Übrigens, ich weiss, dass die Unternehmungen in der Schweiz unter gigantischen Regulierungen leiden. Wir sind die kleinkariertesten Perfektionisten dieser Welt. Bei uns wird aber auch jede Gelegenheit genutzt um etwas mit 100-seitigen Dokumenten zu regeln, zu verbieten, vorzuschreiben oder für obligatorisch zu erklären. Weil wir aber auch noch in der Umsetzung und Durchsetzung Weltmeister sind, ist bei uns das Meiste doppelt so teuer wie in den umliegenden Volkswirtschaften mit denen wir ja im Wettbewerb stehen.

Position: a) Begriffe wie Miteinander, Füreinander, Ressourcenschonend, Naturnah, Erneuerbar und Lebensbejahend könnten die ethischen Grundlagen einer gesunden, zukunftsorientierten Wirtschaft sein. b) Artenvielfalt und Sortenvielfalt sind eine entscheidende Überlebensstrategie der Natur in der wir leben und die wir selber sind, und das auf lange Sicht. Sie ist bis heute ein Erfolgsmodell. Diese beiden Grundprinzipien sollten wir uns auch für unsere menschlichen Kulturen, die immer aus einer Wirtschaft, Bildung und einem Rechtssystem bestehen, zur Grundlage machen c) Durch gute Menschenbildung am Wesen des Menschen orientierend, sollten wir unsere Kinder und uns selbst zu rücksichtsvoll, eigenverantwortlich und effizient handelnden Menschen erziehen.

Natürliche Ressourcen / Artenvielfalt (wird noch aufgeschaltet)

Geld (wird noch aufgeschaltet)

Steuern (wird noch aufgeschaltet)

PRESSEINTERVIEWS

“St.Galler Bauer” des Bauernverbandes, (wird noch im März/April 2016 publiziert)

  1. Frage: In welchen Bereichen wollen Sie als gewählter Regierungsrat/gewählte Regierungsrätin neue Akzente setzen?
    Antwort: Ich vertrete alle engagierten Menschen unseres Kantons. Weil ich parteifrei bin, kann ich den Gesamtüberblick bewahren und vorurteilslos ausgewogene Lösungsansätze erarbeiten. Ich setze auf die Zusammenarbeit mit Menschen und Gruppierungen, die im Interesse unseres Volkes und schönen Landes eine gesunde Wirtschaft, erneuerbare Energie, Rechtsgleichheit und eine menschenorientierte Bildung wollen.
  2. Frage: Kann der Kanton St. Gallen die Landwirtschaftsbetriebe mit gezielten Massnahmen bei ihrer unternehmerischen Weiterentwicklung voranbringen und haben Sie dazu Vorschläge?
    Antwort: Ja, indem er den Anbau, die Herstellung und Vermarktung ökologisch und biologisch hochwertiger Nahrungs- und Lebensmittel fördert a) durch die Erweiterung und Verbesserung der landwirtschaftlichen Ausbildung und Schulen b) durch die Organisation und Unterstützung der lokalen Verarbeitung sowie der regionalen Direktvermarktung c) durch die Koordination der Nutzung von Synergien unter den Betrieben.
  3. Frage: Wie können Sie in der allfälligen Funktion als Chefin/Chef des Baudepartementes die Landwirtschaft bei der Realisierung der notwendigen Infrastrukturen unterstützen?
    Antwort: Die Infrastruktur für landwirtschaftsnahes Gewerbe, wie die Veredelung von Rohprodukten, Zimmerei, Mechanische Werkstatt, Lagerung von landwirtschaftlichen Roherzeugnissen und dergleichen muss innerhalb der Landwirtschaftszone erstellt werden können. Die Bauern müssen auch Unternehmer sein und sich weiterentwickeln können. Eingezontes Land muss vollumfänglich und gemischt genutzt werden können.
  4. Frage: Welche Möglichkeiten sehen Sie als künftige Regierungsrätin/künftiger Regierungsrat um den ländlichen Raum zu stärken?
    Antwort: Als Diversifikation, sollen qualitativ hochwertige Dienstleistungsbetriebe, ohne Verschlechterung der Lebensqualität und wenig Schäden an Natur und Umwelt im ländlichen Raum angesiedelt werden. Sie bringen eine hohe Wertschöpfung. Familienmitglieder oder Eheleute sollen in Kombination zur Landwirtschaft auch z.B. ein Architektur- oder Beratungsbüro betreiben und die Bauten dafür errichten dürfen.

St. Galler Tagblatt vom 26. März 2016

  1. Tagblatt: Herr Graf, als Unbekannter erreichten Sie im ersten Wahlgang über 54’000 Stimmen, mehr als der SVP-Kandidat. Wie erklären Sie sich das unerwartet gute Resultat.
    Andreas Graf: Es hat mich nicht überrascht. Ich bin überzeugt, dass es im Kanton viele Leute gibt, die den etablierten Parteien nicht mehr vertrauen. Parteimitglieder sind eingebunden und können oft keine Lösungen mehr anbieten, die zum Ziel führen und in der Gesellschaft breit abgestützt sind.
  2. Tagblatt: Also eine Protestwahl mit Absage an die Parteien?
    Andreas Graf: Nein, das nicht. Es braucht die Parteien, weil sie ein gewisses Spektrum der Gesellschaft und Wirtschaft abbilden. Nur ist die Frage, ob das Gerangel der Parteien untereinander der Gesellschaft noch dienlich ist.
  3. Tagblatt: Bei den Parteivertretern weiss man wenigstens, wo sie politisieren. Bei ihnen wählten die Wähler eine Wundertüte.
    Andreas Graf: Wundertüte? Leute, die das sagen, haben meine Website nicht gelesen. Dort steht meine politische Grundhaltung, Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Unabhängigkeit.
  4. Tagblatt: Das sagen alle Politiker.
    Andreas Graf: Nein, das kann kein Parteivertreter sagen. Es sind Vertreter der Wirtschaftsverbände, die sie aufs Schild gehoben haben. Bei den Linken ist es übrigens nicht anders: Wer betreibt denn das Flüchtlingswesen? Der Bund gibt fünf Milliarden Franken aus, um die Migration zu verwalten. Aber das Links-rechts-Mitte-Schema bringt uns sowieso nicht weiter.
  5. Tagblatt: Sie verliessen die Grünen, wo Sie bis 2015 als Kantonalpräsident wirkten, weil sie ihnen «zu links» waren. Parteivertreter sagen, Sie seien «ein komischer Grüner» gewesen. Was war das Problem?
    Andreas Graf: Die Grünen dürfen links sein. Aber die Grünen sind keine Grünen mehr. Wenn sich die grüne Partei kurz vor den nationalen Wahlen für eine Erbschaftssteuer stark macht, die den Mittelstand schwächt, ist das ein grosser Fehler. Das gilt auch für ihre Haltung zum Epidemiegesetz, zum Tierseuchengesetz, zum neuen Landwirtschaftsgesetz. Die Grünen müssen sagen: Wir sind für eine biologische, organische Landwirtschaft und dass unsere Bauern wieder eigenständige Unternehmer werden. Eine gesunde Landwirtschaft mit Biobauern braucht kein Tierseuchengesetz.
  6. Tagblatt: Es heisst, Sie hätten die Ecopop-Initiative unterstützt.
    Andreas Graf: Als Grüner sagte ich damals, dass diese Initiative auch positive Aspekte habe. Doch ging sie mir letztlich doch zu weit.
  7. Tagblatt: Wo waren Sie vor den Grünen, wie stiegen Sie in die Politik ein?
    Andreas Graf: Ich war schon immer ein politisch interessierter Bürger. Dann fragte mich die CVP Steinach, ob ich für sie in die GPK der Schulgemeinde wolle. Das tat ich, ohne dass ich Mitglied der Partei wurde. Vier Jahre lang führte ich das Präsidium. Damals war ich noch Finanzcontroller beim Tagblatt. Dann wurde die Einheitsgemeinde aufgegleist, und wollte mich damals mehr meinen Kindern widmen.
  8. Tagblatt: Die Politik hat sie aber nicht los gelassen.
    Andreas Graf: Ich werde immer politisch aktiv sein, aber möglichst unabhängig. Obwohl es schwierig ist, Verbündete zu finden und Geld für Initiativen aufzutreiben. Ich könnte Ihnen sofort fünf Initiativen nennen, die ich auf Bundesebene lancieren würde.
  9. Tagblatt: Bitte sehr, nennen Sie einige.
    Andreas Graf: Erstens eine Tierversuchsverbotsinitiative, da sind wir dran, zusammen mit dem entsprechenden Verein. Und man sollte das Krankenkassen-Obligatorium abschaffen.
  10. Tagblatt: Wie bitte?
    Andreas Graf: Überlegen Sie einmal: Wo führt uns das Gesundheitswesen, das ich als Krankheitsunwesen bezeichne, hin? Das heutige System ist doch eine nie endende Geldquelle für einige wenige Wirtschaftszweige. Eine Krankenversicherung soll freiwillig sein, das andere führt nur zu Konsumzwang. Glauben Sie mir: Ein so grundlegend falsches System ist nicht zu retten, man muss zurück auf Feld eins.  Weiterführende Gedanken dazu von Andreas Graf: Auf der einen Seite unseres Krankheitssystems steht der Prämienzahler, also jeder Bürger dieses Landes. Er zahlt seine Prämie per Gesetz und so stellt sie eine garantierte, nicht versiegende Geldquelle für die Dienstleister und Industrien in unserem profitorientierten Krankheitsunwesen dar.  Viele Leistungen, die heute die Ursachen unserer Zivilistations-Krankheiten angehen würden, werden nicht in die Leistungskataloge aufgenommen. Die Förderung von Gesundheit und Vermeidung von Krankheit  durch richtiges Verhalten und einen vernünftigen Lebensstil, müsste die Krankheitskosten zum Sinken bringen und somit eine erhebliche  Prämienreduktion zur Folge haben. Die Solidarität des Prämienzahlers mit den Kranken verlangt die Solidarität der Menschen mit den Prämienzahlern durch den verantwortungsbewussten Umgang mit der Gesundheit.  Auf der anderen Seite stehen die Dienstleister, Pharmaindustrie und Geräteindustrie. Sie bestimmen, was der Patient von ihnen bekommt und bestimmen auch den Preis dafür. Sie machen ihre Profite und verdienen ihr Geld mit Krankheit und deshalb machen sie sich hauptsächlich mit Krankheitssymptomen zu schaffen aber nicht mit der Ursache von Krankheit. Täten sie das, würden ihre Patienten gesund und lebten gesund. Gesundes Leben spräche sich herum und die Krankheitskosten (es sind nicht Gesundheitskosten) würden sinken. Das Gegenteil war in den Jahren ab 1996 bis heute der Fall, die Kosten betragen inzwischen 74 Milliarden pro Jahr. Der Hauptsystemfehler liegt darin, dass mit Krankheit verdient wird, der Prämienzahler zahlen muss und die Dienstleister bestimmen was sie dafür erhalten und zu welchem Preis. Was sie dafür erhalten ist nicht Gesundheit, sondern wider allen besseren Wissens Symptombekämpfung und somit wieder neue Krankheit wegen den gleichen Ursachen. (mehr dazu lesen Sie in der Rubrik Gesundheit auf dieser Webpage)
  11. Tagblatt: Grundsätzliche Systemkritik liest man in Ihren Ausführungen oft. Sind Sie ein libertärer Anarchist?
    Andreas Graf: Nein, das sicher nicht. Aber ich bin sehr liberal. Unser Problem ist die gigantische Überregulierung. Nur ein Beispiel: Sie können in einer Stadt keine fünf Meter laufen, ohne auf eine Verbotstafel zu stossen.
  12. Tagblatt: Deregulieren: Ihr Zauberwort für alle möglichen Probleme?
    Andreas Graf: Jedenfalls müssten wir viele Gesetze abschaffen. Wir haben uns drei entscheidenden Herausforderungen zu stellen: Die Währungskrise bewältigen, mehr Arbeitsplätze in der Privatwirtschaft schaffen, unser Land mit 100% erneuerbaren Energien versorgen.
  13. Tagblatt: Als Regierungsrat würden Sie radikal Verwaltungskosten sparen?
    Andreas Graf: Der Verwaltungsleerlauf verteuert unsere Produkte. Da muss man ansetzen. Eine solche Richtungsänderung hätte weitreichende Folgen. Mit einem einzigen Hieb haut man keine Buche um.
  14. Tagblatt: Was würden Sie im Kanton St.Gallen konkret deregulieren?
    Andreas Graf: Die Bauwirtschaft, die braucht keine dicken Reglemente, sondern im Grunde nur Vorschriften zur Bauhöhe und zum Grenzabstand. Dazu noch ein Buch mit technischen Vorgaben. Das genügt. Anmerkung von Andreas Graf: Wer mehr will wird mit dem Reglementieren nicht mehr aufhören, bis Alles so kompliziert und teuer ist, dass es niemand mehr zahlen kann.
  15. Tagblatt: Sie hätten die Spitalvorlagen abgelehnt?
    Andreas Graf: Nicht unbedingt, ich missgönne der Bauwirtschaft die Arbeit nicht, aber jemand muss das bezahlen. Sind denn 1,5 Milliarden für neue Spitäler ein Erfolg? Eigentlich ist es ein Misserfolg, weil unsere Gesellschaft nicht gesünder, sondern kränker geworden ist. Die 74 Milliarden Gesundheitskosten, besser müssten wir sie Krankheitskosten nennen, sind ein enormer Kostenfaktor und behindern die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft.
  16. Tagblatt: Sie würden das Gesundheitswesen…
    Andreas Graf: … Krankheitsunwesen, wie ich schon sagte. Man müsste nicht Krankheiten verwalten, sondern Gesundheit fördern. Diese 74 Milliarden, die vielleicht bald 100 Milliarden sind, gehen zulasten unserer reellen Güter und Dienste, die unsere Wirtschaft bereit stellt. Überspitzt gesagt: Gesundheitspersonal ist dann erfolgreich, wenn man es nicht mehr braucht. Oder anders gesagt, Ärzte sollten dann einen Lohn erhalten, wenn die Bevölkerung gesund ist.
  17. Tagblatt: Das sagt sich so einfach.
    Andreas Graf: Ja, zu einfach. Aber ich bin einer jener Menschen im Kanton, welche die Komplexität unserer Gesellschaft zu verstehen versucht. Alles hängt zusammen. Ich versuche den Gesamtüberblick zu bewahren und bin fähig, trotzdem in die Detailtiefe herunterzusteigen und dort Hand anzulegen. Allein deshalb sollte man mich in die Regierung wählen.
  18. Tagblatt: Welcher Staat auf der Welt kommt Ihrem Idealbild am nächsten?
    Andreas Graf: Zweifellos die Schweiz.
  19. Tagblatt: Trotz ihrer Parteien?
    Andreas Graf: Natürlich, die braucht’s. Jeder ist frei, ob er sich ins Korsett begeben will. Ich aber brauche keine Partei, um denken zu können. Ich will selber denken und meine Meinung auch sagen.
  20. Tagblatt: Ihre Gruppierung ist auch eine Art Partei.
    Andreas Graf: Nein. Es gibt kein Parteidiktat. Wir sind eine Gruppe von Leuten, die sich halbmonatlich trifft und politische Vorlagen diskutiert. Wir legen die Argumente kontradiktorisch auf den Tisch, ohne dass wir Parolen fassen. Wir laden jeden Bürger ein, mitzudenken.
  21. Tagblatt: Diese Gruppierung mag auf einige sympathisch wirken, anderen ist sie suspekt. Mit den gelben T-Shirts ihrer Mitglieder erinnert das an eine Bewegung oder gar einen Kult.
    Andreas Graf: Das ist rein werbetechnisch, um auf uns aufmerksam zu machen. Niemand ist verpflichtet, ein gelbes Shirt zu tragen. Ich trage ja auch keines.
  22. Tagblatt: Um Parteifrei halten sich hartnäckige Gerüchte. Zum Beispiel eine Anfälligkeit für Verschwörungstheorien. Sie glauben, dass die USA 9/11 inszeniert haben?
    Andreas Graf: Wer sagt das? Wir haben uns nie öffentlich dazu geäussert. Natürlich kann man sich bei jedem Ereignis auf dieser Welt erlauben, es zu hinterfragen. Wer andern vorwirft, Verschwörungstheoretiker zu sein, will kritische Menschen mundtot machen. Aber ganz ehrlich: Wer die Ereignisse rund um die World-Trade-Center-Anschläge vorurteilslos betrachtet, sieht Vorgänge, die nicht ins Bild passen.
  23. Tagblatt: Sie zweifeln die offizielle Version an.
    Andreas Graf: Nein, ich stelle nur Fragen. Die heutige Migrationsproblematik zeigt doch: Die Menschen, die flüchten, wandern los, wegen Krieg und weil sie auch keine wirtschaftliche Zukunft haben. Ich bin längst nicht mehr überzeugt, dass die Dinge zufällig geschehen. Sie werden zu einem grossen Teil von Organisationen und Gruppierungen, die einen Nutzen davon haben, herbeigeführt.
  24. Tagblatt: Welche denn?
    Andreas Graf: Das kann ich Ihnen nicht sagen. Unter anderen haben Russen, Amerikaner, Chinesen und Europäer je eigene Interessen. Die Welt ist komplex und vernetzt. Das geht jetzt aber zu weit.
  25. Tagblatt: Haben Sie politische Vorbilder?
    Andreas Graf: Nein. Aber es gibt Menschen, die für unsere Fragen der Zeit hervorragende Gedankenarbeit geleistet haben. Wie Denis de Rougemont mit seinen Essays über den Föderalismus oder Anton Gunzinger mit seinem Buch «Kraftwerk Schweiz».
  26. Tagblatt: Was haben Sie im Wahlkampf noch vor?
    Andreas Graf: Ich habe bisher keinen müden Fünfer für den Wahlkampf ausgegeben und werde das auch weiterhin nicht tun. Es gibt einzig meine Webpage parteifrei-sg.ch und sehr viel Gedankenarbeit und Zeit die ich einsetze. Wer mehr über meine Person und meine Denkweise wissen will, darf sich dort informieren.

 

Zürichsee-Zeitung Redaktion Obersee, März 2016 (wird in der Woche vom 20.03.2016 veröffentlicht)

  1. Frage:  Das Linthgebiet fühlt sich im Kanton St. Gallen häufig übergangen – etwa beim Thema einer eigenen Kantonsschule. Wie beurteilen Sie die Rolle des Linthgebiets im Kanton?
    Antwort: Das Linthgebiet spielt wirtschaftlich und kulturell zusammen mit den Regionen Rheintal, Toggenburg, Bodensee, Fürstenland und St.Gallen eine herausragende Rolle für den Kanton und die ganze Schweiz. Firmen mit Weltruf haben ihren Sitz im Hauptort Rapperswil-Jona. Das Linthgebiet hat eine starke Bevölkerung ist geographisch gut vernetzt und muss eine eigene Kantonsschule haben.
  2. Frage: Im Kanton gibt es immer wieder Kritik gegen Asylzentren. Die Gemeinden stossen an Kapazitätsgrenzen bei der Unterbringung. Welche Lösungen schlagen Sie vor?
    Antwort: Koordinierte Zusammenarbeit von Gemeinden, Kantone und Bund. Nur Kriegsflüchtlinge aufnehmen und gleich mit der Integration beginnen. Der Bund muss die Finanzen für die Unterbringung, Infrastruktur und das Personal bringen, der Kanton St.Gallen muss mit Logistik und Organisation dienen und in Gemeinden soll die Betreuung vor Ort stattfinden. Das schafft die vorbildliche, föderalistische Schweiz.
  3. Frage: Auf Bundes- und Kantonsebene gilt das Öffentlichkeitsprinzip. Wie viel darf der Bürger wissen – und wo ziehen Sie Grenzen?
    Antwort: Der Bürger bürgt in unserer Schweiz in aller Konsequenz für Alles was die Politiker und Regierungen verursachen. Der Bürger bürgt mit seiner Arbeit, seinem Einsatz, seinen Steuern und am Ende sogar mit seinem Leben! Weil die Bürger grenzenlos bürgen, soll und darf ein Bürger Alles auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene wissen, und zwar ohne Grenzen. Wer bürgt hat das Recht auf alle Informationen.
  4. Frage: Die Frankenstärke bedroht Arbeitsplätze im gesamten Kanton. Welche Massnahmen kann der Kanton dagegen treffen?
    Antwort: Der Kanton St.Gallen besitzt als Grossaktionär zusammen mit 25 Kantonen und 22 Kantonalbanken 52% des Aktienkapitals unserer Schweizer Nationalbank. Sie gehört somit dem Schweizer Volk. Darum ist in seinem Interesse und jenem einer gesunden Wirtschaft die Geldpolitik zu führen. Unsere Wirtschaft muss durch den Abbau von Verwaltungsleerläufen, Unwesentlichem und Ineffizienz wettbewerbsfähig werden.
  5. Frage: In verschiedenen Städten soll Cannabis in einem Pilotprojekt legalisiert werden. Wie stehen Sie zum straffreien Kiffen?
    Antwort: Jeder Mensch hat das Recht sein Leben wissentlich zu ruinieren. Das tun nicht nur die Kiffer sondern viele andere Menschen mit anderen Dummheiten genau so effektiv. Jeder, der aber seine Gesundheit und sein Leben wider jeden besseren Wissens zu einer Wüste macht, soll auch die Konsequenzen voll und ganz selber tragen und nicht die Steuer- und Prämienzahler. Das Leid bringt sie auf bessere Wege.
  6. Frage: Immer wieder werden Frauenquoten für Leitungsgremien diskutiert. Wie stehen Sie zur Einführung einer solchen Quote?
    Antwort: Die Frauen haben das nicht nötig, brauchen keine solchen Steigbügel und versteckten Diskriminierungen. Frauen waren schon immer selbstbewusst, sind hervorragend gebildet und erfahren, glänzen mit Leistung und Klugheit. Sie kommen so in leitende Positionen in Unternehmungen die gemerkt haben, wie geschickt Frauen führen und lenken können. Sie bringen ihre fachlichen und persönlichen Stärken ein.
  7. Frage: Das Linthgebiet steht vor grossen verkehrstechnischen Herausforderungen: Der Tunnel Rapperswil-Jona oder die Gasterstrasse sind nur zwei angedachte Projekte. Wie kann die Verkehrsproblematik trotz Widerstand aus der  Bevölkerung gelöst werden?
    Antwort: So müssen die Probleme zusammen mit dem Volk, das Widerstand leistet, gelöst werden. Wenn der Bund die nationalen Hochleistungsstrassen vor die Hauptorte führt, die weiterführenden Querverbindungen aber nicht erstellt, entstehen Nadelöhre und diese verhindern als Folge den Verkehrsfluss. 1. Verkehr vermeiden 2. Effiziente öffentliche Verkehrsmittel ausbauen 3. Verkehrswege naturschonend ergänzen.
  8. Frage: Der Richtplan wird derzeit im Bereich Siedlung überarbeitet. Wann hat das Bevölkerungswachstum – und damit grössere Bauzonen – die Grenzen im Kanton St. Gallen erreicht?
    Antwort: Wer heute schon intelligent baut, zuerst landwirtschaftlich und ökologisch wertloses Land einzont und es gut nutzt, wird in den nächsten 50 Jahren nicht an die Grenzen stossen. Würden schon heute Industriebrachen und anderes verödetes Land zuerst bebaut, reichten diese Flächen sogar für die Bedürfnisse der nächsten 2 Generationen. Etwas Kreativität, Innovation und Verstand braucht das Kulturland.
  9. Frage: In welchem Bereich sehen Sie die grössten Herausforderungen für den Kanton St. Gallen in den kommenden vier Jahren?
    Antwort: Die Wirtschaft wird Innovation, Strukturveränderungen und Ideen brauchen. Kulturland, Arten- und Sortenvielfalt sowie unsere natürlichen Ressourcen werden wir schützen müssen. Die Energieversorgung aus Wasserkraft ist zu sichern und der Anteil an weiteren erneuerbaren Energieträgern markant zu steigern. Bildung für Menschen von Menschen braucht das Land, denn Wissen und Können sind unser Kapital.
  10. Frage: Weshalb soll die St. Galler Bevölkerung genau Sie in den Regierungsrat wählen?Antwort: Ehrlichkeit, Transparenz und Rechtschaffenheit wählen, parteifrei-sg wählen, Andreas Graf wählen. 70 % der St.Galler Bevölkerung sind parteifrei und wählen mit mir ihre beste Vertretung in die Regierung. Ich politisiere unabhängig und bin deshalb an ausgewogenen und dem Volk dienenden Lösungen interessiert.

Zürichsee-Zeitung Redaktion Obersee, Januar 2016:

  1. Frage: Das Linthgebiet steht vor grossen verkehrstechnischen Herausforderungen: Viel Stau in den Gemeinden. Wie kann die Verkehrsmisere rasch gelöst werden?
    Antwort: Die Hochleistungsautobahnen A3 und Zürioberland bringen in kurzer Zeit grosse Mengen Verkehr und machen die Hauptorte zu Nadelöhren. Solche Situationen gibt es in der Schweiz tausende. Auch Rapperswil muss mit einer Autostrasse umfahren oder unterführt werden. Die öffentlichen Anbieter Bahn und Bus müssen ihre Fahrpläne ausbauen. FABI rasch umsetzen und Park + Ride erweitern.
  2. Frage: Die kleine Gemeinde Amden muss bis zu 120 Asylsuchende aufnehmen. Wie sollen Bund, Kantone und Gemeinden das Asylwesen organisieren?
    Antwort: Auch hier haben wir die gleiche Fehlkonstruktion wie beim Verkehr. „Der Bund bringt beliebig viel und die Regionen sollen dann selber zusehen“. Lösung: Gemeinden schliessen sich zusammen und organisieren die Unterbringung, Pflege und Integration. Der Kanton unterstützt und koordiniert die Zusammenarbeit unter Gemeinden, Kanton und Bund. Der Bund übernimmt die vollen Kosten.
  3. Frage: Bis 2030 könnte der Kanton St. Gallen 550’000 Einwohner zählen. Wie stehen Sie zu starkem Bevölkerungswachstum und grösseren Bauzonen?
    Antwort: Wenn die Bevölkerung weiter wächst, was wir nicht verhindern können, müssen wir mit neuen, intelligenten und qualitativ hochwertigen Siedlungs- und Wohnkonzepten die bestehenden Bauzonen besser ausnützen. Wertvolles Kulturland, Natur- und Erholungsgebiete sind zu schützen. Industriebrachen zuerst nutzen, dann Industrie-, Gewerbe-, und Wohnzonen zusammenlegen und aufstocken.
  4. Frage: Die Energiewende ist angedacht. Wie kann die Energieversorgung – besonders des Kantons St. Gallen – in Zukunft sichergestellt werden?
    Antwort: E V A. Produktionsseitig die Effizienz der bestehenden Wasserkraftwerke steigern und mit vielen kleinen Kraftwerken naturfördernd ergänzen. Verbraucherseitig durch Information und Bildung sorgfältig und bewusster mit Energie umgehen. Verlagerung der Energieträger auf Sonne, Wind und Erdwärme. Auflösung der kohlenstoffgebundenen Energien durch Einsatz intelligenter Technologien.
  5. Frage: Auf Bundes- und Kantonsebene gilt das Öffentlichkeitsprinzip. Wie viel darf der Bürger wissen – und wo ziehen Sie Grenzen?
    Antwort: Das ist eine zynische Frage, verkehrt gestellt und entbehrt jeglicher Realität. In einer Zeit, in der wir Bürger zu einem gläsernen Objekt der Daten- und Informationsbeschaffer, Schnüffler und Geheimdiensten aus aller Welt, sogar unserer eigenen Behörden geworden sind, haben wir ein Recht alles zu wissen und zu erfahren, was nicht die Integrität anderer Menschen beeinträchtigt.

 

SG Tagblatt, Januar 2016: Sie wünschen sich hohe Lebensqualität? Dann geben Sie sie allen Lebewesen der Erde, dem Wasser, der Luft und dem Licht, und Sie schenken sie sich Selbst. Wählen Sie frei?

 

Text für ON (Obersee Nachrichten), Januar 2016: Sie meinen es kommen Flüchtlinge? Bei uns sind sie aber Menschen, und suchen wie wir ein Zuhause, Freunde, Arbeit und Geborgenheit. Wir und sie haben ein Recht darauf. – Sie stellen sich Wohlstand als das Höchste vor? Aus Verschwendung und unbedachtem Konsum wird aber Not, Krieg und Vertreibung aus jenen Ländern gemacht, von denen wir für unsere Zufriedenheit die Rohstoffe beziehen. – Du wünschst Dir hohe Lebensqualität? Gebe sie allen Pflanzen, Tieren, Menschen, der Erde, dem Wasser, der Luft, dem Licht, und Du schenkst sie Dir Selbst. Durch erkennen der Ursachen lösen wir gemeinsam Probleme.

 

AKTUELLE BUCHEMPFEHLUNGEN

  • Denis de Rougemont, DIE FÖDERALISTISCHE HALTUNG, ISBN 978-2-940501-17-05
  • Anton Gunzinger, KRAFTWERK SCHWEIZ, Plädoyer für eine Energiewende mit Zukunft